Referenzen
Jede Zusammenarbeit ist für uns ein kleiner Schritt hin zu einer Bildungslandschaft, in der Kinder mit ihren unterschiedlichen Gehirnen, Stärken, Entwicklungs- und Reifungswegen gesehen werden. Mit Fortbildungen, Fachvorträgen, Veröffentlichungen und Kooperationen begleiten wir Bildungseinrichtungen deutschlandweit auf dem Weg zu einer neuroinklusiven, gehirn- und nervensystemgerechten Praxis. Nachfolgend findest du eine Auswahl bisheriger Referenzen, Vorträge und Projekte, welche diese gemeinsame Reise sichtbar machen:
Fortbildung: Neurodivergenz im Klassenzimmer
„Die neurohelden Lernreise verbindet aktuelle Erkenntnisse aus Neuroplastizitäts-, Entwicklungs-
und Lernforschung mit konkreten Impulsen für die schulische Praxis. Theresa Glöde vermittelte komplexe Zusammenhänge mit großer Fachkompetenz verständlich, praxisnah und lebendig. Die Fortbildung eröffnete den Studierenden und Junglehrkräften neue Perspektiven auf Neurodivergenz und zeigte auf,
wie gehirn- und nervensystemgerechte Lernbedingungen im Schulalltag gestaltet werden können. Besonders geschätzt wurden die interaktiven Lernstationen sowie die gelungene Verbindung
von wissenschaftlicher Fundierung und unmittelbarer Anwendbarkeit. Die Inhalte regten dazu an,
Lernen stärker aus der Perspektive individueller Voraussetzungen, Entwicklung
und Neurobiologie zu betrachten.“
Ulla Adam, Hochschulreferentin im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)
Fortbildung: Gehirngerechtes Lernen
in Schule und Kita gemeinsam gestalten

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Fachvortrag: LRS & Dyskalkulie:
Neuroplastisch lernfähig – ein Leben lang
Fachbuch: Inklusion neu denken – Legasthenie und Dyskalkulie quo vadis? Mehr Rechtssicherheit für Betroffene
Als Co-Autorin wirkt Gründerin Theresa Glöde an diesem interdisziplinären Fachbuch mit, das aktuelle Perspektiven
aus Medizin, Psychologie, Pädagogik, Lerntherapie, Ergotherapie, Rechtswissenschaft und weiteren Fachdisziplinen zusammenführt. Ziel der Veröffentlichung ist es, das Verständnis von Legasthenie und Dyskalkulie auf Grundlage
aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzuentwickeln, neue Impulse für Diagnostik und Förderung zu setzen
sowie Perspektiven für eine zukunftsorientierte Bildungs-, Gesundheits- und Versorgungspolitik aufzuzeigen.
Theresas Fachbeitrag "Versteckt im Zahlenschatten: Neuroplastizität statt Pathologie" verbindet neurowissen-
schaftliche Erkenntnisse mit der reflektierten Perspektive einer erwachsenen Betroffenen und entwickelt
ein plastizitätsorientiertes Verständnis von Dyskalkulie. Er betrachtet mathematische Schwierigkeiten nicht
als unveränderliches Defizit, stattdessen als Ausdruck individueller Reifungs- und Integrationsprozesse eines entwicklungsfähigen Gehirns. Aus dieser Perspektive verschiebt sich der Fokus grundlegend: Nicht die Frage, was einem Kind fehlt, steht im Vordergrund. Vielmehr unter welchen Bedingungen neuronale Entwicklung, Lernen und gesell- schaftliche Teilhabe gelingen können. Der Beitrag plädiert damit für ein Bildungsverständnis, das Neuroplastizität, lernökologische Bedingungen und systemische Verantwortung als untrennbare Grundlage
zeitgemäßer Diagnostik, Förderung und Bildung begreift.
Herausgeber: Dr. Ralph Meyers,
Kinder- und Jugendpsychiater
Verlag: VfS Verlag
Erscheinung: September 2026
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